Montag, 21 August 2017 18:26

Und noch ein Abenteuer: Feuer im Busch

Nachdem vorgestern bei Pont St. Esprit, einer schönen und alten Kleinstadt an der Rhone, 25 Hektar Buschwald abgebrannt sind, stand ein abgesägter Baumstamm und zwei Sträucher neben dem abgemähten Feld unseres Nachbarn in Flammen.

Nur weil unser Chefkoch so eine gute Nase hat, konnten wir schnell eingreifen. Ein Fahrzeug wurde mit dreißig Feuerlöschern beladen und dann ging die Post ab. Da wir zwei echte Feuerwehrmänner in unseren Reihen haben, war das Feuerchen schnell gelöscht. Nach dieser Aktion wurden sechzig Meter Wasserschlauch vom letzten Wasserhahn unseres Camps gelegt und die warme Erde nass gemacht. 

Als alles erledigt war, kam dann auch ganz gemächlich die Feuerwehr, die erst ihre Schläuche ausrollten und dann wieder einrollten. Viele nicht ganz so intelligente Kinder wollten das Spektakel aus nächster Nähe betrachten und haben dabei Pulver aus den Feuerlöschern abbekommen und auch ein wenig Rauch eingeatmet. Alle "Opfer" lassen sich jetzt von dem anderen Geschlecht ordentlich trösten...

Die HEBBEL-Busse werden um ca. 19.30 Uhr vom Hof rollen. Die Kinder stärken sich jetzt noch einmal mit leckerem Gulasch aus unserer Zeltlagerküche. Morgen zwischen 7.00 und 8.00 Uhr werden die Teilnehmer in Leverkusen unter der Stelzenautobahnbrücke erwartet. Genauere Informationen über die Ankunft werden in aller Frühe hier in den Blog gestellt.

Es sieht auf dem Zeltplatz so aus wie immer bei der Abfahrt. Überall liegen Kleidungsstücke, Kissen, Schuhe, Caps und Rucksäcke herum, die angeblich keinem gehören. In den wenigsten Kleidungsstücken ist ein Name des Besitzers. Selbst wenn ein Name in einer Jacke steht, ist es äußerst schwierig, diese wieder an den Mann zu bringen. So ist gestern eine Jacke abgegeben worden, die wir seinem Eigentümer zurückgeben wollten. Dieser behauptete steif und fest, dass er zwar so eine ähnliche Jacke besitzen würde, diese aber garantiert in Leverkusen in seinem Kleiderschrank hängt. Wir konnten ihn nach längerer Zeit doch noch dazu bewegen, die Jacke, die mit seinem vollen Vor-und Zunamen gekennzeichnet war, entgegen zu nehmen. Wundern sie sich deshalb nicht, wenn die Koffer ihrer Kinder ein wenig leichter sind als noch vor drei Wochen...

 

Letzte Änderung am Montag, 21 August 2017 20:01
   
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