Nachdem die Gruppe sich auf den Weg machte, kehrte Ruhe auf dem Platz ein. Am Abend kam ein Transit aus Leverkusen mit Hagen, Frank und Sascha an Bord. Gemeinsam mit Marcus, Volker, Jürgen, Mäc und Axel wurden nun die restlichen Zelte abgebaut, Müll entsorgt und Sachen für das nächte Jahr eingelagert.
Schaut selber, das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Die beiden letzten Zelte werden noch vom Nachtrupp bewohnt und werden natürlich auch noch später abgebaut. Poppy wunderte sich bereits, ob seine Zelte vielleicht unter Denkmalschutz stehen könnten.
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Aufräumens. Zwar muss das Lager nicht komplett abgebaut werden – das übernimmt in diesem Jahr ein kleiner Nachtrupp – aber jeder Teilnehmer ist für seine eigenen Sachen verantwortlich. Also hieß es: Koffer packen, Zelte ausfegen und den Platz vom Müll befreien. Dabei zeigte sich leider bei einigen Kindern das „wahre Gesicht“ – plötzlich waren alle ganz furchtbar beschäftigt… nur eben nicht mit Aufräumen. Kreative Ausreden, geschicktes Verstecken und geschmeidiges „Nicht-da-sein“ waren heute hoch im Kurs. Das führte zu einigen Diskussionen und hat die Nerven der Betreuer ordentlich strapaziert.
Die Temperaturen waren weiterhin gnadenlos hoch und machten jede Arbeit doppelt anstrengend. Zum Glück gab es zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, sich im Pool abzukühlen – eine willkommene Erfrischung für alle. Außerdem wurden die Kinder noch zum Supermarkt gefahren, damit sie sich für die morgige Rückfahrt eindecken konnten.
Zum Abendessen stand heute eine kleine Wahl auf dem Speiseplan: Entweder Ravioli oder Hühnersuppeneintopf mit frischem Brot. So konnte jeder nach Lust und Laune zugreifen.
Morgen früh geht’s dann ans Eingemachte: Die Abfahrt ist für 07:00 Uhr angesetzt. Wir sind gespannt, ob das tatsächlich reibungslos klappt – denn wer die Truppe kennt, weiß, dass frühes Aufstehen nicht gerade ihre Paradedisziplin ist. Morgen berichte ich dann, wie die Fahrt verlaufen ist und wann wir an der Stelzenautobahn ankommen.
Schon früh am Morgen brannte die Sonne erbarmungslos vom Himmel – die Wetterfrösche hatten bis zu 38 Grad vorhergesagt, und sie sollten Recht behalten.
Für eine besondere Überraschung sorgte heute Zeltlager-Urgestein Jonas Schuld. Er schaute auf seiner Durchreise nach Korsika bei uns vorbei, um „Salut“ zu sagen – und natürlich seinen Enkel Lasse zu besuchen, der hier bei uns im Lager ist. Die Freude war riesig! Ein echtes Highlight: Jonas zusammen mit Detlef – vor vielen Jahren noch als Gruppenleiter und Gruppenkind unterwegs, heute lachend und in bester Laune vor unserem Lagerplatz.
Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch im Kletterpark. Nach einer Einweisung bot der Hochseilgarten für alle etwas – von einfachen Parcours für die Jüngeren bis hin zu luftigen Herausforderungen in schwindelerregender Höhe.
Seilrutschen, Tarzan-Sprünge und wackelige Brücken sorgten für reichlich Nervenkitzel und jede Menge Spaß.
Wer keine Lust aufs Klettern hatte, zog sich an die Ardèche zurück. Dort wurde der vorletzte Lagertag 2025 entspannt verbracht – mit Klippensprüngen, Sonnenbaden oder einfach Chillen im Schatten.
Zwischendurch lief schon der erste kleine Lagerabbau an. Zum Glück müssen unsere Teilnehmer heute nicht mehr alles selbst stemmen – ein kleiner Nachtrupp reist an und wird gemeinsam mit Marcus die restlichen Zelte abbauen und verpacken.
In den freien Minuten wurden an den Tischen Phase 10 und Uno gespielt, während im Hintergrund schon der Duft von Abendessen durch das Lager zog. Heute gab es Currywurst mit Pommes und dazu knackigen Krautsalat – genau das Richtige nach einem heißen Sommertag.
Als die Dämmerung hereinbrach, stand noch ein besonderes Abenteuer auf dem Plan: die Nachtwanderung. Die Gruppe wurde in den Canyon gefahren und stieg über die Louby-Schlucht hinab. Vor dem Einstieg gab Bonzo wie immer eine kurze Einweisung und erzählte Spannendes darüber, wie es hier vor rund 36.000 Jahren ausgesehen haben könnte.
Der Abstieg im Dunkeln war anspruchsvoll, doch der Mond und die Sterne leuchteten den Weg. Punkt Mitternacht erreichten alle den Checker Bunny Strand – und dann hielt niemand mehr etwas am Ufer. Mit lautem Lachen ging es ins Wasser der Ardèche. Das Mitternachtsschwimmen war für viele das unbestrittene Highlight des Tages.
Heute war wieder Kultur angesagt – es ging nach Avignon!
Die Stadt liegt im Südosten Frankreichs, im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Direkt an der Rhône gelegen, ungefähr auf halber Strecke zwischen Orange und Arles, war ihre Lage schon in der Antike strategisch bedeutend. Im 14. Jahrhundert war Avignon sogar Sitz der Päpste: Sieben Päpste residierten hier, bevor das Papsttum wieder nach Rom zurückkehrte. In dieser Zeit wurde die Stadt zu einem der religiösen und politischen Zentren Europas.
Wahrzeichen der Stadt ist der mächtige, gotische Papstpalast – eines der größten mittelalterlichen Bauwerke Europas und UNESCO-Weltkulturerbe. Ein beeindruckender Anblick, der das Stadtbild heute noch prägt.
Auch die berühmte Brücke von Avignon – bekannt aus dem Kinderlied „Sur le pont d’Avignon…“ – durfte natürlich nicht fehlen. Die im 12. Jahrhundert errichtete Brücke war ursprünglich 900 Meter lang und bestand aus 22 Bögen. Heute sind davon nur noch vier erhalten – der Rest fiel mehrfachen Hochwassern zum Opfer. Besonders schön: die kleine Kapelle Saint-Nicolas auf einem der Pfeiler.
Damit wir früh genug vor Ort sein konnten, hatte Bonzo das Frühstück auf 7:30 Uhr gelegt. Pünktlich um 8:30 Uhr ging es dann los, denn wer später kommt, findet keinen Parkplatz mehr – und bei der Hitze in der Stadt ist jeder Schatten kostbar.
Unsere Tour startete am Rathaus und am Opernhaus –
Bonzo hatte wieder einiges an Wissen parat, das er mit Begeisterung weitergab.
Weiter ging’s zum Uhrenplatz, bevor es zum Papstpalast und den öffentlichen Gärten ging. Leider waren diese geschlossen, sodass wir sie nicht besichtigen konnten.
Nach dem offiziellen Teil hatten die Kinder noch 1,5 Stunden zur freien Verfügung – zum Bummeln, Eis essen oder einfach zum Genießen. Pünktlich um 13:00 Uhr saßen dann alle wieder in den Bussen zurück Richtung Lager. Die Rückmeldung war eindeutig: „Avignon ist richtig schön!“
Der Nachmittag verlief ganz unterschiedlich: Die Mädels wurden mit den Kleinbussen zum Campingplatz „Les Grottes“ gebracht, um dort in die Schlucht einzusteigen – die gleiche Tour, die die Jungs gestern gemacht hatten. Vom Wasser hatten sie aber noch lange nicht genug und nutzten den restlichen Nachmittag, um an der Ardèche weiter zu chillen.
Die großen Jungs hatten heute nochmal eine Extraeinheit Bogenschießen bei Bernd – hochkonzentriert und mit viel Spaß.
Zum Abendessen gab es heute etwas ganz Besonderes: Hirschgulasch mit Spätzle, dazu eine halbe Birne mit Preiselbeeren.
Mäc war heute nicht mit in Avignon gewesen, sondern hatte die Zeit genutzt, um Kuchen zu backen – auf den sich die Rückkehrer aus der Stadt dann regelrecht stürzten.
Und wie könnte ein Abend schöner ausklingen als mit einer Karaoke-Session an der Rezeption? ChuChu heizte die Stimmung an, alle – Kinder, Jugendliche und Teamer – waren dabei. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht … und es war wieder einmal ein rundum gelungener Tag.
Heute ging es für die gesamte Gruppe tief hinab – in die Aven Grotte Marzal, eine beeindruckende Tropfsteinhöhle nördlich der Ardèche-Schlucht. Der Ausflug war nur möglich, weil sich eine großzügige Gruppe von Spenderinnen und Spendern gefunden hat, die den Eintritt für unsere Kinder übernommen hat – dafür ein riesiges Dankeschön!
Da die Gruppe etwas zu früh dran war, wurde kurzerhand noch ein Abstecher in den prähistorischen Zoo eingelegt. Vor allem unsere jüngeren Teilnehmer waren begeistert: Mammuts, Säbelzahntiger, Urzeitmenschen – zum Glück alles nur Modelle, aber täuschend echt.
Es wurde viel gelacht, entdeckt und jede Menge lustiger Schnappschüsse gemacht. So kann man auch mal spontan die Wartezeit nutzen.
Dann ging’s endlich los zur Höhle. Und wie das bei Höhlen so ist – man muss erstmal tief hinab. Viele, viele Stufen führten die Gruppe hinunter in die kühle, beeindruckende Unterwelt. Stalaktiten, Stalagmiten, gewaltige Hallen – ein Ort wie von einer anderen Welt.
Beim Rückweg zum Ausgang wurde einigen unserer älteren Teamer dann doch ein bisschen warm – das Treppensteigen zurück an die Oberfläche hatte es in sich!
Währenddessen machten sich die Jungen noch zu Fuß auf durch die Ardèche-Schlucht in Richtung Sauze, wo sie später von den Kleinbussen wieder eingesammelt wurden. Eine tolle Wanderung mit spektakulären Ausblicken.
Zurück im Camp hatten Sammys Mädels ihren Termin bei Bernd. Es stand Bogenschießen auf dem Programm – und das kam super an! Mit viel Konzentration, Lachen und ein bisschen Ehrgeiz flogen die Pfeile ins Ziel (oder daneben).
Danach übernahm Stichi’s jüngeren Jungs die Schießscheiben und probierte sich ebenfalls am Bogen.
Alle waren mit Feuereifer dabei.
Vor dem Abendessen wurde noch gemeinsam „Werwolf“ gespielt – ein Klassiker, der bei uns nie alt wird. Es wurde gerätselt, gelacht und verdächtigt, was das Zeug hält.
Das Wetter war heute angenehm: leicht bedeckt, mit nur 30 Grad – eine echte Wohltat nach den heißen Tagen zuvor.
Zum Abendessen verwöhnte uns die Küche mit einer baskischen Hähnchenpfanne, natürlich stilecht gewürzt mit Piment d’Espelette – einer Chili-Spezialität aus dem Baskenland, die für ihre milde, fruchtige Schärfe bekannt ist. In der Pfanne fanden sich: Hühnchen, Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Mais und Bohnen – ein echtes Fest für den Gaumen! Für alle, die es lieber etwas milder mochten, gab’s noch eine alternative Fleischsoße mit Nudeln. Bei uns muss keiner hungrig bleiben.
Mäc hatte am Nachmittag für süße Unterstützung gesorgt – er zauberte frische Waffeln, dazu gab es heiße Kirschen, Puderzucker oder Nutella. Die hungrigen Tourengänger stürzten sich mit leuchtenden Augen auf diese Köstlichkeit – verdient!
Und als wäre das alles nicht genug, wurde der Tag mit einer kleinen Party an der Rezeption beschlossen. Musik, Lichter, Tanzen, Lachen – ihr seht: Von Langeweile ist hier wirklich keine Spur.
Heute stand etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Die gesamte Gruppe machte sich auf den Weg ans Mittelmeer! Gut 140 Kilometer lagen vor uns – eine lange Fahrt, aber bei unserer kleinen, feinen Gruppe von 18 Teilnehmern kein Problem. In der 1. Hälfte durften nur die Gewinner des „Sauberstes Zelt“-Wettbewerbs ans Meer, diesmal sollten alle in den Genuss kommen.
Unser Ziel: Saintes-Maries-de-la-Mer – der wohl bekannteste Küstenort der Camargue. Hier, wo die Rhône ins Mittelmeer mündet, reihen sich weiße, sonnengebleichte Häuser an schmale Gassen, kleine Boutiquen und Cafés. Das Ganze garniert mit Meerblick, salziger Brise und dem Gefühl, am südlichsten Zipfel der Provence angekommen zu sein.
Für uns gab es aber nur ein Ziel: den endlosen Sandstrand! Unsere Fahrer und Teamer hatten vorgesorgt und ein Sonnensegel aufgebaut – unser Rückzugsort vor der brennenden Sonne. Der Rest des Tages war pures Sommerfeeling:
Einige waren schon gegen Mittag überzeugt, dass sie „genug“ Sonne getankt hatten und am liebsten zurückgefahren wären. Zum Glück ließ sich eine kleine Abenteurer-Truppe überreden, noch ein bisschen den Ort zu erkunden: Ein Abstecher zum Hafen, ein Bummel durch die Gassen, ein Blick auf die berühmte Kirche, ein Besuch auf dem Dach der Kirche – so kam auch noch etwas Kultur ins Tagesprogramm.
Zurück im Lager – es war inzwischen nach 19 Uhr – wartete ein deftiges Abendessen: Leberkäse französischer Art mit Kräuterkruste, dazu knusprige Bratkartoffeln und Sauerkraut (wahlweise mit Ananas oder klassisch). Wer damit nichts anfangen konnte, freute sich über die bewährte Bolognese vom Vorabend.
Doch müde? Fehlanzeige! Am Abend wollten alle unbedingt noch zum Nachtmarkt nach Saint-Martin-d’Ardèche. Dort schimmern die Stände im warmen Licht, es duftet nach Crêpes und Lavendel, und die Stimmung ist einfach anders als am Tag.
Erst gegen 23 Uhr fielen dann doch allen die Augen zu – zufrieden, salzverklebt und mit einem Hauch von Meeresluft im Gepäck.
Cascaden, Klippensprünge und ein Abend unter Sternen
Heute hieß es: Früh raus aus den Schlafsäcken! Da bei uns ja immer alle alles gemeinsam machen, wurde der Morgenappell kurzerhand auf 8:00 Uhr vorverlegt. So konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr zu unserer Tour zu den Cascades du Sautadet starten.
Die Cascades du Sautadet sind wirklich ein Naturwunder – eine Reihe kleiner Wasserfälle und Stromschnellen, in Jahrtausenden vom Fluss Cèze in den Kalkstein gefräst. Rund fünf Millionen Jahre alt ist das Gestein, und es wirkt fast wie eine Mondlandschaft – nur mit glitzerndem Wasser, das in natürlichen Pools sprudelt. Fotomotive ohne Ende!
Gleich nebenan liegt das Bilderbuchdorf La Roque-sur-Cèze, offiziell eines der „schönsten Dörfer Frankreichs“. Heute war unsere Truppe aber zu sehr auf Badespaß fokussiert, um durch die Gassen zu schlendern. Na gut – dann eben im nächsten Jahr!
Von dort ging es zu Fuß weiter – etwa 8 Kilometer, die unsere fitten Jungs und Mädels locker weggesteckt haben. Ziel: der bewachte Badebereich der Cascaden. Dort ist das Wasser sicher, klar und perfekt zum Klippenspringen.
Und dann ging’s los: Eine Challenge jagte die nächste – wer springt am höchsten, wer am elegantesten, und wer traut sich rückwärts? Zwischen den Sprüngen wurde gechillt, geplantscht und die Sonne genossen. Das Leben kann so einfach und schön sein.
Jetzt schaut mal, was könnte das für Exemplar sein, was die Mädels fanden und furchtlus begutachteten?
Am späten Nachmittag wurden wir von unseren Fahrern wieder eingesammelt – zurück ins Lager, wo schon Nudeln mit Spezial-Provenzalischer-Bolognese auf uns warteten. Die Teller waren schneller leer, als man „Bon Appétit“ sagen konnte.
Den Abend ließen wir ganz entspannt ausklingen: Gemeinschaftsspiele, viel Gelächter und Sternenhimmel über uns. Die Betten standen seit der Filmnacht ohnehin noch draußen – also blieben sie einfach dort. Und so schliefen viele wieder unter freiem Himmel ein, mit dem Zirpen der Grillen und dem leisen Rauschen der Ardèche im Hintergrund.
Höhlenabenteuer, Paddel-Chaos und ganz viel Teamgeist
Heute stand eine ganz besondere Tour auf dem Programm. Die Gruppe fuhr mit den Kleinbussen durch den atemberaubenden Canyon der Ardèche zum berühmten Pont d’Arc. Wer hier ist, sollte den Canyon einmal von oben gesehen, durchwandert und per Kanu durchpaddelt haben – das gehört einfach dazu. Der Weg dorthin schlängelt sich in unzähligen Serpentinen durch die Landschaft. Unsere geübten Fahrerinnen und Fahrer hatten gut zu tun, meisterten aber jede Kurve mit einem Lächeln. Ein weiteres Lächeln überzog die Gesichter, als die Autos stoppen mussten, damit eine wilde Ziegenherde ihren Weg fortsetzen konnte. So was findet man in Deutschland nicht.
An einigen Aussichtspunkten konnten wir einfach nicht vorbeifahren – da muss man halten. Der Blick in die Schlucht, auf das wilde Wasser der Ardèche, eingerahmt von Felsen und Wald – unbeschreiblich schön.
Bei der Höhle angekommen, ging es erstmal steil bergauf. Und wer war natürlich vorneweg? Volker! Unser dienstältester Teamer, wie immer mit flottem Schritt und scheinbar ohne eine Spur von Anstrengung. Da kann man nur staunen. Aber keine Sorge – auch der Rest der Gruppe kam gut oben an.
Die Höhle selbst ist nicht touristisch erschlossen. Der Eingang wurde uns vor Jahren von einem Einheimischen gezeigt.
Dort ist es angenehm kühl – bei den Temperaturen draußen eine willkommene Erfrischung. Die Kinder waren begeistert. Vorsicht war trotzdem geboten: Die Großen mussten gut aufpassen, dass sie sich nicht den Kopf stoßen.
Für viele war es das erste Mal, eine „echte“ Höhle zu betreten. Dabei lernten sie auch etwas: Stalagmiten wachsen von unten, Stalaktiten hängen von oben. Wenn man im Zeltlager gut aufpasst, kann man eben auch eine Menge lernen – ganz nebenbei.
Zurück im Lager hatten die Mädels ihren Termin bei Bernd, unserem Bogenschieß- und Teambuilding-Experten. Sie meisterten dieselben Aufgaben wie die Jungs am Vortag – und wuchsen dabei nochmal richtig zusammen. Schön zu sehen, wie viel Vertrauen und Zusammenhalt in der Gruppe gewachsen ist.
Die Jungengruppe wagte sich derweil an ihre Übungstour auf der Ardèche.
Ganz ehrlich: Das lief noch ausbaufähig. Die Regeln wurden großzügig interpretiert, was dazu führte, dass die Tour vorzeitig abgebrochen werden musste. Aber: Spaß hatten sie trotzdem – und das zählt ja auch. Ein Team schaffte es tatsächlich, dreimal an derselben Stelle zu kentern. Das muss man erstmal schaffen!
Nach den vielen Aktivitäten war der Pool wieder der beliebteste Ort des Nachmittags. Chillen, Abkühlen, Planschen – Ferien wie sie sein sollen.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel, Kartoffelpüree und Erbsen mit Möhren. Die Begeisterung war groß, die Teller schnell leer – und der Nachschub wurde reichlich geordert. Natürlich wie immer mit der Wahl zwischen Schweine- und Putenfleisch.
Und endlich – Mäc ist zurück! Am Nachmittag hat er wie es sich für einen Sonntag gehört wieder für leckeren Kuchen gesorgt.
Nach dem Abendessen wurde ein Klassiker neu entdeckt: Verstecken! Alle machten mit, egal ob klein oder groß – und hatten dabei richtig viel Spaß. Manchmal sind die einfachen Dinge die besten.
Zum Schluss hieß es dann Abschied nehmen: Die Familie Balduan ist heute abgereist. Sie haben die Zeit sichtlich genossen, waren bei allen Touren mit dabei und sind ein echtes Stück Lagerfamilie geworden. Wir freuen uns sehr, dass sie da waren – und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder!