Die Anreise zur Toulourenc-Schlucht ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. Ganze 90 Minuten schaukelt ihr im Kleinbus durch die Landschaft – aber hey, das gehört zur Vorbereitung auf ein echtes Abenteuer einfach dazu. Und sobald ihr eure Knochen wieder sortiert habt, geht’s auch schon los.
Am Fuß der Schlucht startet unsere Tour flussaufwärts – direkt im Wasser. Anfangs ist das noch ganz entspannt: Der Fluss sieht eher aus wie ein kleines Bächlein und ihr springt noch geschickt von Stein zu Stein, um eure Füße trocken zu halten. Aber keine Sorge: Lange bleibt das nicht so.

Schon bald steht ihr bis zum Bauch oder sogar fast bis zum Hals im Wasser, links und rechts ragen steile Felswände auf – teilweise ist die Schlucht nur zwei Meter breit. Plötzlich fühlt man sich wie mitten in einem Filmset.

Und dann wird’s richtig spannend: Auf halber Strecke stoßen wir auf eine tiefe, dunkle Höhle, die wir – wenn ihr mögt – mit Taschenlampen erkunden können. Wer sich traut, geht ein paar Meter hinein und erlebt ein echtes Naturabenteuer unter der Erde.

Wieder draußen im Tageslicht wandern wir weiter bis zur nächsten Flussbiegung. Dort heißt es: Pause! Essen, chillen, baden oder einfach auf einem warmen Felsen in der Sonne liegen – alles erlaubt.
Aber das war’s noch nicht: Nach der Pause geht’s weiter durch ein ruhig wirkendes Flussstück, doch dann wird’s nochmal richtig sportlich. Felsen im Wasser müssen überklettert oder umgangen werden, das Wasser wird an manchen Stellen tiefer – und man fühlt sich ein bisschen wie Indiana Jones auf Wanderschaft.

Natürlich seid ihr dabei nicht allein unterwegs: Die Tour wird von einem erfahrenen Wanderleiter begleitet, der sich mit der Strecke und den Bedingungen bestens auskennt.
Besonders cool: Immer wieder sprudelt frisches Quellwasser aus den Felsen – super sauber und absolut trinkbar. Und mit etwas Glück entdeckt ihr am Ufer sogar ein paar wilde Minzblätter. Die ins kalte Wasser gegeben? Mega erfrischend!
Klar ist: So eine Tour muss vorbereitet sein.
Denk dran, trockene Sachen für nach der Tour mitzunehmen – die bleiben während der Wanderung im Bus. Und auch euer Proviant sollte zur Dauer und Anstrengung der Tour passen. Alles Weitere erfahrt ihr natürlich rechtzeitig von euren Betreuer*innen.
