Freitag, 8. August

Schon früh am Morgen brannte die Sonne erbarmungslos vom Himmel – die Wetterfrösche hatten bis zu 38 Grad vorhergesagt, und sie sollten Recht behalten.

Für eine besondere Überraschung sorgte heute Zeltlager-Urgestein Jonas Schuld. Er schaute auf seiner Durchreise nach Korsika bei uns vorbei, um „Salut“ zu sagen – und natürlich seinen Enkel Lasse zu besuchen, der hier bei uns im Lager ist. Die Freude war riesig! Ein echtes Highlight: Jonas zusammen mit Detlef – vor vielen Jahren noch als Gruppenleiter und Gruppenkind unterwegs, heute lachend und in bester Laune vor unserem Lagerplatz.

Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch im Kletterpark. Nach einer Einweisung bot der Hochseilgarten für alle etwas – von einfachen Parcours für die Jüngeren bis hin zu luftigen Herausforderungen in schwindelerregender Höhe.

Seilrutschen, Tarzan-Sprünge und wackelige Brücken sorgten für reichlich Nervenkitzel und jede Menge Spaß.

Wer keine Lust aufs Klettern hatte, zog sich an die Ardèche zurück. Dort wurde der vorletzte Lagertag 2025 entspannt verbracht – mit Klippensprüngen, Sonnenbaden oder einfach Chillen im Schatten.

Zwischendurch lief schon der erste kleine Lagerabbau an. Zum Glück müssen unsere Teilnehmer heute nicht mehr alles selbst stemmen – ein kleiner Nachtrupp reist an und wird gemeinsam mit Marcus die restlichen Zelte abbauen und verpacken.

In den freien Minuten wurden an den Tischen Phase 10 und Uno gespielt, während im Hintergrund schon der Duft von Abendessen durch das Lager zog. Heute gab es Currywurst mit Pommes und dazu knackigen Krautsalat – genau das Richtige nach einem heißen Sommertag.

Als die Dämmerung hereinbrach, stand noch ein besonderes Abenteuer auf dem Plan: die Nachtwanderung. Die Gruppe wurde in den Canyon gefahren und stieg über die Louby-Schlucht hinab. Vor dem Einstieg gab Bonzo wie immer eine kurze Einweisung und erzählte Spannendes darüber, wie es hier vor rund 36.000 Jahren ausgesehen haben könnte.

Der Abstieg im Dunkeln war anspruchsvoll, doch der Mond und die Sterne leuchteten den Weg. Punkt Mitternacht erreichten alle den Checker Bunny Strand – und dann hielt niemand mehr etwas am Ufer. Mit lautem Lachen ging es ins Wasser der Ardèche. Das Mitternachtsschwimmen war für viele das unbestrittene Highlight des Tages.

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