Mittwoch – Höhle, Tiere, Pfeile und Party
Heute ging es für die gesamte Gruppe tief hinab – in die Aven Grotte Marzal, eine beeindruckende Tropfsteinhöhle nördlich der Ardèche-Schlucht. Der Ausflug war nur möglich, weil sich eine großzügige Gruppe von Spenderinnen und Spendern gefunden hat, die den Eintritt für unsere Kinder übernommen hat – dafür ein riesiges Dankeschön!
Da die Gruppe etwas zu früh dran war, wurde kurzerhand noch ein Abstecher in den prähistorischen Zoo eingelegt. Vor allem unsere jüngeren Teilnehmer waren begeistert: Mammuts, Säbelzahntiger, Urzeitmenschen – zum Glück alles nur Modelle, aber täuschend echt.

Es wurde viel gelacht, entdeckt und jede Menge lustiger Schnappschüsse gemacht. So kann man auch mal spontan die Wartezeit nutzen.

Dann ging’s endlich los zur Höhle. Und wie das bei Höhlen so ist – man muss erstmal tief hinab. Viele, viele Stufen führten die Gruppe hinunter in die kühle, beeindruckende Unterwelt. Stalaktiten, Stalagmiten, gewaltige Hallen – ein Ort wie von einer anderen Welt.
Beim Rückweg zum Ausgang wurde einigen unserer älteren Teamer dann doch ein bisschen warm – das Treppensteigen zurück an die Oberfläche hatte es in sich!
Währenddessen machten sich die Jungen noch zu Fuß auf durch die Ardèche-Schlucht in Richtung Sauze, wo sie später von den Kleinbussen wieder eingesammelt wurden. Eine tolle Wanderung mit spektakulären Ausblicken.
Zurück im Camp hatten Sammys Mädels ihren Termin bei Bernd. Es stand Bogenschießen auf dem Programm – und das kam super an! Mit viel Konzentration, Lachen und ein bisschen Ehrgeiz flogen die Pfeile ins Ziel (oder daneben).

Danach übernahm Stichi’s jüngeren Jungs die Schießscheiben und probierte sich ebenfalls am Bogen.

Alle waren mit Feuereifer dabei.

Vor dem Abendessen wurde noch gemeinsam „Werwolf“ gespielt – ein Klassiker, der bei uns nie alt wird. Es wurde gerätselt, gelacht und verdächtigt, was das Zeug hält.
Das Wetter war heute angenehm: leicht bedeckt, mit nur 30 Grad – eine echte Wohltat nach den heißen Tagen zuvor.
Zum Abendessen verwöhnte uns die Küche mit einer baskischen Hähnchenpfanne, natürlich stilecht gewürzt mit Piment d’Espelette – einer Chili-Spezialität aus dem Baskenland, die für ihre milde, fruchtige Schärfe bekannt ist. In der Pfanne fanden sich: Hühnchen, Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Mais und Bohnen – ein echtes Fest für den Gaumen!
Für alle, die es lieber etwas milder mochten, gab’s noch eine alternative Fleischsoße mit Nudeln. Bei uns muss keiner hungrig bleiben.
Mäc hatte am Nachmittag für süße Unterstützung gesorgt – er zauberte frische Waffeln, dazu gab es heiße Kirschen, Puderzucker oder Nutella. Die hungrigen Tourengänger stürzten sich mit leuchtenden Augen auf diese Köstlichkeit – verdient!
Und als wäre das alles nicht genug, wurde der Tag mit einer kleinen Party an der Rezeption beschlossen. Musik, Lichter, Tanzen, Lachen – ihr seht: Von Langeweile ist hier wirklich keine Spur.
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