Heute standen gleich zwei besondere Ausflüge auf dem Programm. Ein Teil unserer Gruppe machte sich mit Bonzo auf den Weg nach Avignon, der andere Teil fuhr mit Volker zum Pont d’Arc, um dort eine ganz besondere Höhle zu erkunden.
Beginnen wir mit Avignon.
Avignon liegt an der Rhône und ist vor allem durch seine Geschichte als Sitz der Päpste im 14. Jahrhundert bekannt. Wahrzeichen der Stadt sind der imposante Papstpalast, die berühmte Pont Saint-Bénézet – besser bekannt als „Pont d’Avignon“ – und die historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen und schönen Plätzen. 🇫🇷
Um 7:30 Uhr ging es los. Denn wer Avignon im Hochsommer besuchen möchte, sollte früh unterwegs sein. Ab Mittag wird es in der Stadt einfach unerträglich heiß.
Und wer könnte besser durch Avignon führen als Bonzo? Er kennt die Stadt inzwischen fast wie seine Westentasche und kann zu nahezu jeder Ecke eine Geschichte erzählen. Papstpalast, Gärten, Brücke und vieles mehr – die Kinder bekamen heute praktisch eine kostenlose zweistündige Stadtführung.
Hört euch unbedingt selbst einmal an, was Bonzo zu erzählen hatte! 😉
Nach der Führung durften die Kinder die Stadt in Dreiergruppen auf eigene Faust erkunden. Jetzt hieß es: Augen auf, Stadt entdecken und natürlich auch das ein oder andere Souvenir finden.
Höhlenabenteuer am Pont d’Arc 🦇
Etwas gemütlicher startete die zweite Gruppe um 10:00 Uhr.
Mit dabei waren Leyli, Nono, Mariia, Marian, Oleksii und Yasmin, begleitet von Tana, Anne und Volker.
Ziel war eine Höhle, die Volker kennt wie seine Westentasche. Wobei man erst einmal überhaupt hineinkommen muss.
Dafür gilt es zunächst, einen ziemlich steilen Berg zu bezwingen.
Aber wenn Volker vorangeht, gibt es kein Zurück. 😄 Und auch die Kinder stellten sich heute als kleine Bergziegen heraus und waren erstaunlich schnell oben. 🐐
In der Höhle wurde es dann richtig spannend.

Die Kinder krochen durch enge Spalten, bestaunten glitzernde Steine und hielten natürlich Ausschau nach Fledermäusen. 🦇

Mitten in der Höhle wurde dann die legendäre „Flattengeschichte“ erzählt.
Dieser Mythos hält sich bei uns schon seit vielen Jahren und taucht immer mal wieder auf. Angeblich sind die Flatten besonders gefährlich, wenn ihre Augen rot leuchten. Dann heißt es: Vorsicht! 😳
Und tatsächlich wurde später auf einem Foto ein kleiner roter Punkt entdeckt.
OBACHT!!! 😂
Von diesem Moment an waren natürlich alle besonders vorsichtig und bewegten sich möglichst leise durch die Höhle. Schließlich wollte niemand die Flatten bei ihrem Schönheitsschlaf stören.
Nach dem Höhlenabenteuer ging es weiter zu einer großen Kanurutsche und einem Wasserfall.

Hier war erst einmal Pause angesagt. Es gab Butterbrote und die inzwischen heißgeliebten Nektarinen. 🍑
Am Wasserfall ließen sich die Kinder das kühle Wasser auf Kopf und Nacken plätschern. Bei den aktuellen Temperaturen eine echte Wohltat.
Einige besonders Mutige wagten sich sogar auf die Kanurutsche. Stellt euch einfach eine Rutsche im Spaßbad vor – nur eben aus Stein und mit deutlich weniger Wasser. 😄
Da die Ardèche momentan sehr wenig Wasser führt, war das Rutschen allerdings nicht ganz so sanft wie erhofft. Ein Badeanzug musste dabei leider sogar dran glauben. 🙈
Auf dem Rückweg ging es mit dem Auto über die Serpentinen durch den Canyon. Volker legte am Aussichtspunkt noch einen Zwischenstopp ein und die Gruppe konnte den spektakulären Blick über die Ardèche-Schlucht genießen.

Einfach traumhaft! 🏞️

Nachmittag am Pool 💦
Nach so vielen Erlebnissen war am Nachmittag erst einmal Pool-Time angesagt.

Hier kann man toben, schwimmen, einfach im Wasser herumliegen oder auch mal ein kleines Nickerchen einlegen. Jeder so, wie er möchte. 😎
Und natürlich gab es heute auch noch eine wichtige Auflösung:
Die Poolparty hat tatsächlich stattgefunden! 🎉🏊♀️
Alle Kinder waren im Wasser, es gab Musik und bunte Knicklichter sorgten für die richtige Partystimmung. Es wurde geplanscht, getanzt und jede Menge gelacht.
Um 23:00 Uhr war dann allerdings Schluss mit der Party und es ging zurück zu den Zelten und ins Bett.
Zum Abendessen gab es heute Hühnerfrikassee. 🍽️ Nach einem solchen Tag genau das Richtige.
Und während ich diese Zeilen schreibe, läuft auf dem Platz schon wieder etwas Besonderes:
Die Mini-Staffette! 🏃♀️🏃♂️
Da unsere zweite Hälfte diesmal nur aus wenigen Kindern besteht, gibt es bei uns keine klassische Lagerstaffette wie in der ersten Hälfte.
Aber unsere Teamer wären nicht unsere Teamer, wenn sie nicht eine kreative Lösung finden würden.
Kurzerhand wurde eine Mini-Staffette in Form eines großen Spielturniers auf die Beine gestellt. Welche Spiele dabei auf dem Programm stehen und wer am Ende die Nase vorne hatte, erfahrt ihr dann morgen.

Ich bin gespannt, was mir die Teamer berichten werden. 😊
Für heute heißt es aber erst einmal:
Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷🤍

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