Autor: Betty

  • Mittwoch, 30. Juli 2025

    Gemeinsam statt einsam – ein entspannter Tag an der Ardèche

    Während in der ersten Hälfte noch jeder Gruppenleiter eigene Touren für seine Gruppe plante, läuft in der zweiten Hälfte alles ein bisschen anders. Mit nur 18 Teilnehmern ist die Truppe überschaubar und passt bequem in drei Busse. Das macht die Organisation deutlich entspannter. Und so heißt es: einer schlägt was vor, der Rest zieht mit – ohne Murren, ohne Diskussion. Einfach herrlich!

    Bisher hatten alle viel Spaß bei den gemeinsamen Ausflügen – und das ganz ohne Stress. Während die Kinder und Leiter der ersten Hälfte oft früh unterwegs waren und meist schon gegen 16 Uhr wieder Heimweh zum Lager hatten, lassen sich die Teilnehmer jetzt einfach etwas mehr Zeit.

    Heute stand allerdings gar keine Tour auf dem Plan. Die Kinder wünschten sich einen „Chilltag“ – und das zu Recht! Nach all den Wanderungen, Schwimmpausen und Dorffesten war es an der Zeit, einfach mal zu tun, worauf man Lust hat. Und worauf hatten sie Lust? Schwimmen natürlich!

    Also: alle gemeinsam zur Ardèche! Dort verbrachte die Gruppe einen wunderbaren Sommertag – planschend, lachend, tauchend, faulenzend. Die Sonne schien, das Wasser war erfrischend, und das Lebensgefühl? Pures Lagerglück.

    Zurück auf dem Platz warteten noch ein paar Extras: Die aufblasbaren Riesenbälle wurden hervorgekramt, und plötzlich kugelten ein paar kichernde Kinder quer über den Zeltplatz. Ein Bild für die Götter! Es wurde gespielt, gechillt und einfach mal nichts geplant – genau das, was der Tag brauchte.

    Und weil so ein Chilltag natürlich hungrig macht, gab’s am Abend ein echtes Highlight auf dem Teller: Gyros mit Tsatsiki, Reis und Krautsalat! Und wie immer hatte sich die Küche etwas überlegt: Schweinefleisch für die einen, Hähnchen für die anderen – für jeden etwas dabei. Alle gingen satt und zufrieden vom Tisch.

    Auch das Wetter spielt langsam wieder mit: Der Wind lässt weiter nach, und wir erwarten, dass die Temperaturen bald wieder ordentlich steigen. Beste Voraussetzungen für die kommenden Abenteuer!

    Aber heute? War einfach mal ein Tag zum Durchatmen. Und genau das brauchen auch echte Zeltlagerhelden manchmal.

  • Dienstag, 29. Juli 2025

    Lavendelduft, Gipfelblick und Poolbeats – ein Tag zum Genießen

    Nach einem stärkenden Frühstück – heute mit frisch gebratenem Spiegelei – ging’s für unsere Truppe auf große Wanderung. Ziel: das Gipfelkreuz hoch über der Ardèche. Der Weg dorthin? Überraschend angenehm! Die Gruppe wählte die Route über die sanfte Nordflanke – keine Kletterpartie, dafür jede Menge Naturgenuss.

    Unterwegs begegneten ihnen weite Felder voller Lavendel – in voller Blüte und mit einem Duft, der selbst Wander-Muffel in Verzückung versetzt hätte. Passend dazu hatte Bonzo vor dem Start die Geschichte des Lavendels erzählt – nun wissen alle, warum dieses lila Kraut hier unten so besonders ist.

    Mit dabei waren erneut die Balduans – unsere treuen Besucher Kathi, Tobi, Luzie und Moritz – sowie Vivi, die wie immer mit vollem Einsatz unterwegs war. Oben angekommen, war es dann soweit: der Ausblick vom Gipfelkreuz – einfach atemberaubend! Die Ardèche tief unter ihnen, der Canyon in all seiner Pracht – da bleibt selbst den Quasselstrippen kurz die Sprache weg. Wer’s nicht glaubt – schaut euch die Bilder an!

    Der Rückweg führte durch das malerische Aiguèze, offiziell eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Kopfsteinpflaster, kleine Cafés, verwinkelte Gassen – ein echtes Postkartenmotiv.

    Leider waren unsere Kids eher auf Durchzug – der nächste Sprung ins Wasser war wohl verlockender als mittelalterliche Dorfidylle…

    So ging’s weiter nach Saint-Martin-d’Ardèche, wo erstmal ordentlich gefaulenzt wurde. Manche lagen träge im Schatten, andere konnten vom Klippenspringen einfach nicht genug bekommen – das Adrenalin siegt eben doch über die Müdigkeit. Nach anderthalb Stunden am Flussufer sammelten die Busse die Gruppe wieder ein und brachten sie zurück ins Lager.

    Derweil im Lager fand ein Kampf der Giganten statt. Schaut selber

    Unser Lagerspezialist Christian K. machte von zu Hause eine Analyse. Er kam zu dem Schluss, dass es sich um eine Flatte handeln könnte! Bereits seit 2000 hat Christian einen Stein, der ihn seit dem vor Flattenbissen bewahrt hat! Vielleicht brauchen wir weitere Steine?

    Im Lager wartete der süße Höhepunkt des Tages: Poppy, aktuell unser unangefochtener Backkönig (da Mäc gerade terminbedingt abwesend ist), hatte sich mächtig ins Zeug gelegt – mehrere Kuchen mit Pfirsichen und Kirschen dufteten durch die Küche. Optisch ein Gedicht, geschmacklich noch besser – danke, Poppy!

    Auch in der Küche gab es heute fleißige Unterstützung: Detlef, Alea und JoJo standen mit Schürze und Kochlöffel bereit und unterstützten Bonzo und Boom. Gemeinsam zauberten sie ein echt leckeres Essen: Reibekuchen provenzalischer Art mit – natürlich – Apfelmus. Ein Fest!

    Das Wetter? Noch immer windig, aber längst nicht mehr so stürmisch wie in den Tagen zuvor. Bei angenehmen 28 Grad ließ es sich heute bestens aushalten.

    Zum Abschluss des Tages: Poolparty! Trotz des Winds waren alle Kids im Wasser – es wurde geplanscht, Volleyball gespielt und zu lauter Musik getanzt. Die Boxen der Rezeption machten nicht ganz das her, was man sich erhofft hatte. Nicht lang gefackelt wurden kurzerhand die Anlage und Boxen des Zeltlagers rangeholt. Danach war die Stimmung voll da! Irgendwann wurde es dann aber doch zu frisch und die Gruppe machte sich bettfertig.So kehrte nach einem langen, erlebnisreichen Tag ganz schnell Ruhe im Lager ein.

    Gute Nacht vom Zeltplatz – bis morgen!

  • Montag, 28. Juli 2025

    Kräuter, Klippen und Kirmes – ein bunter Montag im Zeltlager

    Jeder Tag im Zeltlager beginnt gleich – und ist doch jedes Mal anders. Um Punkt 9 Uhr versammeln sich alle in der Mitte des Platzes zum gemeinsamen Appell. Heute übernahm Stichi das Kommando – wie immer mit einem Augenzwinkern und einem Spruch auf den Lippen. Wer dabei war, weiß: Das kann nur ein guter Tag werden!

    Besonders schön: Auch Kathi und Tobi sind mit Luzie und Moritz zu Besuch. Kathi war früher selbst lange Teil des Teams und kennt das Lagerleben in- und auswendig. Nun möchte sie ihrer Familie zeigen, warum dieser Ort für so viele ein zweites Zuhause ist – Mission gelungen!

    Nach dem Frühstück hieß es dann: Aufbruch zur berühmten Kräutertour! Die Gruppen wurden bei der Grotte von Saint Marcel abgesetzt – dort wartete schon Bonzo mit einer kleinen Einweisung.

    Der sogenannte „Kräuterpfad“ macht seinem Namen alle Ehre: Hier wuchert, duftet und wächst es an allen Ecken. Rosmarin, Thymian, Lavendel – die Kinder waren begeistert. Aber das war längst nicht alles: Ein uraltes Hünengrab, ein riesiger Hinkelstein und sogar der sagenumwobene Erdbeerbaum warteten darauf, entdeckt zu werden.

    Nachdem die Truppe lange durch die Garrigue gestapft war, ging es weiter in die Schlucht – der Abstieg war schweißtreibend, aber lohnenswert. Unten angekommen: endlich Schwimmpause! Und wie es sich gehört, fanden sie auch hier wieder ein paar Klippen zum Springen – für Mutige ein echtes Highlight. Die Kinder, die die Gegend noch nicht kannten, kamen aus dem Staunen kaum heraus.

    Die anspruchsvolleren Passagen im Canyon meisterten alle mit Bravour, sodass die Gruppe schließlich wohlbehalten in Sauze ankam. Dort warteten schon die Kleinbusse, um die erschöpften, aber glücklichen Abenteurer wieder zurück ins Lager zu bringen.

    Währenddessen bekamen wir im Lager hohen Besuch: Dirk „Mehlohr“ Neuman, ein echter Zeltlager-Veteran und langjähriger Chefkoch, schaute vorbei.

    Er arbeitet zurzeit in Vallon-Pont-d’Arc – ließ es sich aber nicht nehmen, einen Abstecher bei uns zu machen. Kaum angekommen, wurde direkt probiert und abgeschmeckt: unsere provenzalische Tomatensoße. Und ja – sie wurde für gut befunden! Serviert auf Nudeln war das Abendessen heute ein voller Erfolg.

    Der Tag hatte aber noch ein Ass im Ärmel: Das nahegelegene Örtchen Saint-Paulet-de-Caisson lud zum Dorffest ein. Eine Bühne, Musik, bunte Lichter und sogar eine kleine Kirmes – das ließ sich natürlich niemand entgehen!

    Aber vorher hieß es: Aufräumen! Leider hatte sich in den letzten Tagen doch einiges an Chaos auf dem Platz angesammelt. Die kleine Gruppe schaffte es aber, mit vereinten Kräften Ordnung ins Zeltlager zu bringen!

    Gegen Abend machten sich dann alle schick – frisch geduscht, mit Glitzer im Gesicht und Vorfreude im Herzen. Auf dem Fest wurde gelacht und genascht, was das Zeug hielt. Nur eine Sache trübte die Freude ein wenig: Das für 22:00 Uhr geplante Feuerwerk fiel dem starken Wind zum Opfer. Sicherheit geht vor.

    So ging es gegen 22:30 Uhr wieder zurück ins Lager – ein ereignisreicher Tag voller Natur, Kultur und Gemeinschaft fand seinen Ausklang. Gute Nacht, Zeltlager!

  • Sonntag, 27. Juli 2025

    Sonntag in Saint-Martin – Markt, Mut und Mampf

    Der Sonntag begrüßte uns mit Sonne satt – perfektes Timing, denn heute stand ein echter Klassiker auf dem Programm: der Wochenmarkt in Saint-Martin-d’Ardèche. Der kleine Ort direkt am Fluss ist seit Jahren fest im Zeltlagerkalender verankert – ein Muss für jeden Teilnehmer.

    Also: alle rein in die Busse! Zu Fuß wären die knapp sieben Kilometer doch ein bisschen zu weit, und unsere altgedienten Räder machen momentan eher schlapp als Strecke. Die Gruppen ziehen es deshalb vor, aufs Radeln zu verzichten – verständlich. Sobald wieder etwas Geld in der Vereinskasse ist, stehen definitiv neue Drahtesel auf der Wunschliste!

    Aber zurück zu unserem Ausflug: In Saint-Martin angekommen, schlenderten die Gruppen durch die bunten Marktstände. Der Duft von Lavendel, Gewürzen und frischem Obst lag in der Luft, und an jeder Ecke gab es etwas zu entdecken. Postkarten, Strohhüte, Armbänder – alles, was das Herz begehrt.

    Nach dem Marktbesuch ging’s runter zum Fluss – ab an den Strand! Und der hat es in sich: Mutige wagten sich auf die Klippen, um sich in die Ardèche zu stürzen. Es gab einige richtig starke Sprünge zu sehen – Respekt an alle Höhenjäger!

    Zurück am Platz wartete die nächste Erfrischung: der Pool! Bei über 30 Grad war Abkühlen einfach Pflicht. Doch bevor es ins Wasser ging, gab’s erst mal was für den süßen Zahn: Poppy hatte keine Mühen gescheut und für alle frische Waffeln gebacken – mit Kirschen! Ein absoluter Lagerliebling und heiß begehrt. Wer da noch behauptet, im Zeltlager könne man abnehmen, kennt Poppys Waffeln nicht…

    Zum Abendessen dann der nächste Knaller: Schweinebraten, Knödel, Rotkohl – eine richtige Sonntagsmahlzeit. Herzhaft, lecker, sättigend – da wurde es am Tisch ganz still, weil alle nur noch genüsslich schmausten.

    Kurz nach 21 Uhr dann ein bisschen Aufregung: Ein stürmischer Wind zog über den Platz, ließ die Zeltplanen flattern und brachte ein paar Regentropfen mit. Doch die Stimmung? Unerschütterlich! Das Lager steht!

  • Samstag, 26. Juli 2025

    Ein neues Kapitel beginnt – willkommen, zweite Hälfte!

    Liebe Eltern und Freunde der zweiten Hälfte – mit etwas Verspätung startet nun auch der Blog zur neuen Runde im Zeltlager. Zwar bin ich selbst nicht mehr vor Ort, aber keine Sorge: Meine Spione und Informanten haben ihre Augen und Ohren überall – ihr bekommt also weiterhin alle Highlights direkt vom Platz!

    Am Samstagvormittag, kurz nach elf, war es soweit: Die zweite Hälfte traf ein!


    Während die erste Hälfte noch gemütlich über den Markt in Pont-Saint-Esprit schlenderte, gehörte der Platz ganz den Neuen. In aller Ruhe wurden Zelte bezogen, Isomatten aufgepumpt und erste Nachbarn neugierig beäugt – ein sanfter Einstieg in die Abenteuerzeit.

    Und was hilft besser gegen lange Busfahrten als: Wasser! Kaum angekommen, hieß es „Rein ins kühle Nass“ – Pool-Time und Ardèche-Vergnügen standen auf dem Programm. Der Campingplatz-eigene Pool mit kleiner Rutsche war sofort der Hit, aber auch der Fluss war wieder ein beliebter Treffpunkt für Planscher und Schwimmer.

    Am Abend, Punkt 20:30 Uhr, rollte dann die erste Hälfte endgültig vom Platz – winkend, singend und voller Erinnerungen. Die Teamer, die noch vor Ort sind, standen traditionell auf dem Kreisverkehr und winkten.

    Damit kehrte Ruhe ein auf dem Gelände, auf dem nun 18 neue Teilnehmer ihr Lagerleben starten.

    Auch mit dabei: unsere beiden Chef-Organisatoren Marcus und Bonzo. In der Küche zaubern Poppy, Helmut, Boom und Detlef, was das Herz (und der Magen) begehrt. Justin und Nati sind ebenfalls noch vor Ort und greifen sicherlich bald mit Kellen und Kochlöffeln tatkräftig mit ein. Auch Vivi ist im Einsatz – ob als Küchenfee oder Chauffeurin, sie ist überall da, wo Hilfe gebraucht wird.

    Der erste Abend startete direkt mit einem kulinarischen Highlight: Die Küchencrew servierte eine echte provenzalische Gemüsesuppe – frisch, duftend und mit ganz viel Liebe gekocht. So schmeckt der Süden!

    Unsere neue Lagertruppe ist in zwei Gruppen aufgeteilt – eine Mädchen- und eine Jungengruppe. Die Leitung übernehmen Sammy und Louis – der im Lager übrigens nur als „Stichi“ bekannt ist. Beide voller Energie, Ideen und Abenteuerlust – da kann nichts schiefgehen!

    Die erste Nacht? Überraschend ruhig. Nach der langen Reise waren alle ziemlich platt. Schon kurz nach dem Zähneputzen lagen fast alle schnarchend in ihren Schlafsäcken – Lagerleben, wir sind bereit!

  • Die 1. Hälfte sagt Danke!

    Die Kinder, Jugendlichen und Betreuer sind nun alle wieder gut zu Hause angekommen. Da auch ich die Heimreise angetreten habe, konnte ich in den letzten Tagen keine Eintragungen mehr machen.

    Bevor ich mit der Berichterstattung der 2. Hälfte beginne, habe ich hier noch drei Beiträge, die zeigen, welch schöne Zeit wir miteinander verbringen konnten!

    Vor der Abfahrt sangen wir zum Abschied und Dank ein Lied an der Rezeption. Schaut selbst, das war ein voller Erfolg!


    Nun sagen wir Danke und bis nächstes Jahr!

  • Ankunft

    Die Ankunft der 1.Hälfte unter der Stelzenautobahn ist für 8.45 Uhr geplant.

  • Ankunft der 2. Hälfte

    Nach einem holperigen Start ist die Gruppe der 2. Hälfte kurz nach 11:00 Uhr angekommen. Die Koffer wurden entladen, die Zelte bezogen.

    Währenddessen ist die 1. Hälfte auf dem Markt in Saint-Pont-Esprit gewesen und alle haben noch einige Geschenke gekauft.

    Die Busfahrer machen Pause und um 20:30 Uhr geht es dann zurück in Richtung Heimat.

  • Samstag, 26. Juli 2025 –

    Letzter Tag – der große Wechsel steht an!

    Samstag, 26. Juli 2025 – für die 1. Hälfte heißt es: Abschied nehmen. Der letzte Tag im Zeltlager 2025 ist angebrochen, und hier im Lager herrscht geschäftiges Treiben. Überall wird gepackt, sortiert, gefegt und gewienert – die Zelte werden auf Vordermann gebracht, damit die 2. Hälfte bald übernehmen kann.

    Während unsere Teilnehmer noch einmal durch ihre Sachen wuseln und letzte Erinnerungsfotos geschossen werden, rollt die zweite Hälfte schon Richtung Südfrankreich. In den nächsten Stunden erwarten wir ihre Ankunft – und dann beginnt das Abenteuer auch für sie!

    Nach dem Appell und Frühstück nutzen wir die Gelegenheit für einen Marktbesuch in Pont-Saint- Esprit. Erinnert euch, der Besuch war letzten Samstag ins Wasser gefallen. Schön, dass wir es heute nachholen können.

    Erst wenn unsere Neuen hier sind, können wir genauer sagen, wann der erste Trupp in Richtung Heimat aufbricht. Unsere Busfahrer müssen ihre gesetzlich vorgeschriebene Pause einhalten – damit sie später ausgeruht und sicher den Weg zurück nach Leverkusen antreten können.

    Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

  • Freitag, 25. Juli 2025 – Große Kanutour & Lagerabend – was für ein Tag!

    Früh am Morgen, als der Zeltplatz noch schlief, machten sich neun abenteuerlustige Teilnehmer auf den Weg: Mike mit Felix, Lennart, Nico und Wassili, Mia, Jacky, Sina und Felix aus Gruppe Hagen. Ziel: der berühmte Pont d’Arc.


    Dort in der Nähe startete ihre große Kanutour – ein echtes Highlight! In der Morgendämmerung war es noch ziemlich frisch, aber kaum saßen alle im Boot, staunten sie nicht schlecht: Die Ardèche war gar nicht so kalt wie gedacht. Und: Die gesamte Strecke wurde ohne Kentern gemeistert – Respekt!

    Am legendären „Checker Bunny“-Strand lauerten bereits die Gruppe Max, Tom mit zwei Jungs und Jackys Girls. Letztere waren heute mit Ariane unterwegs – sie nutzten den Tag, um die Strecke der Nachtwanderung einmal bei Tageslicht zu erkunden. So lernten sie bekannte Orte noch einmal ganz neu kennen. In den Badepausen wurde viel gelacht, geplanscht und gechillt – Sommerfeeling pur!

    Doch dann wurden sie zu Flusspiraten! Ziel: das Kentern unserer Paddel-Gruppe. Die meisten Boote gingen tatsächlich baden, nur die Mädels waren zu schnell – keine Chance für die Piraten.

    In Saint-Martin-d’Ardèche übernahmen Ilona, Josie, Nils und Lennard gemeinsam mit unseren Besuchern Severin und Julian den „Staffelstab“. Beide sind echte Zeltlager-Profis und gerade mit Lenia und Anne in der Gegend unterwegs – danke für eure spontane Hilfe! Ilona war sehr begeistert – die Jungs unterstützten die beiden Damen an flachen Stellen und bei den Stromschnellen.

    Zurück zur großen Kanutour: Wer den Canyon verlässt, merkt schnell – die Strömung lässt nach, der Wind kommt von vorn, und plötzlich fühlt sich jedes Paddel wie Blei an. Arme müde, Rücken platt – aber unsere Truppe biss sich durch. Bereits um 15 Uhr erreichten sie Saint-Martin – eine starke Leistung!

    Auch Vanessa und Pias Gruppe hatte heute Lust auf Wasser und schnappte sich das letzte Boot. Beim Paddeln wurde sich abgewechselt, und während die einen ruderten, probten die anderen schon für ihren Auftritt am Abend – Stichwort: Lagerabend!

    Die restlichen Gruppen nutzten den Tag ganz entspannt: Zelte aufräumen, lesen, Sonne tanken, quatschen – einfach mal die Seele baumeln lassen.

    Und dann: Lagerabend! Ein bunter Abend voller Show, Spaß und Überraschungen. Lena und ihr Team hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Mike führte als Moderator charmant durchs Programm. Es wurde gelacht, gejubelt und geklatscht – ein rundum gelungener Abschluss.

    Die Lager-Stafette gewann dieses Jahr die Gruppe von Max – Glückwunsch! Den zweiten Platz teilten sich Jacky und Jonas. Bronze ging an die Gruppe Lena – starke Leistungen!

    Das Orgateam hatte zum Dank und Abschied Fotos zusammen gestellt. Diese teile ich gern zu einem späteren Zeitpunkt mit euch.

    Zum Abschluss des Tages wagten viele noch eine Nacht unter freiem Himmel. Feldbett, Isomatte, Schlafsack, Sternenhimmel – was braucht man mehr? Ein perfekter letzter Abend im Zeltlager!