Heute am Morgen war auf unserem Platz nach dem Frühstück viel los: die Kinder der ersten Hälfte mussten ihre Zelte frei machen, weil am heutigen Tag die Kinder und Teamer der 2. Hälfte anreisen werden. Sie sind heute um 12 Uhr von Leverkusen mit dem Hebbelbus abgefahren und bis dato läuft die Fahrt ohne besondere Vorkommnisse, so dass sie hoffentlich um 0:20 Uhr hier auf dem Platz eintreffen werden. Ich hörte am Morgen die Kinder der ersten Hälfte räumen und fegen. Die Aufräumaktion hat Lust auf Schwimmspass am Pool gemacht, so waren ab Mittag bis zum Abendessen viele Kinder am Pool.
Es haben außerdem so einige Sport- und Kreativangebote stattgefunden.
So wurden Perlenarmbänder gebastelt, Steine bemalt und Postkarten gestaltet.
Inken bot auch noch einmal Völkerball an.
Bonzo hatte heute zwei engagierte Praktikanten in der Küche: Tim aus Gruppe Jonas und Jannes aus Gruppe Mike halfen Bonzo bei der Zubereitung des Abendessens.
Sie sollten nun Nudeln mit frisch gekochter Tomatensauce in großen Mengen kochen können. Bonzo war happy über die Unterstützung der beiden Jungs. Mal nebenbei: es gab sogar zwei unterschiedliche Saucen: Tomatensauce und Tomaten-Sahne-Sauce. Yummy!!
In der kommenden Nacht bieten wir wieder eine Kinonacht an. Die Kinder werden ihre letzte Nacht draußen verbringen.
Ja, wir sind alle ein bisschen traurig, dass die Zeit schon vorüber ist. Es war ein sensationelles Lager und ich denke, die Kinder haben zuhause viel zu erzählen. Neue Freundschaften sind entstanden und bei den großen Jungs bahnt sich trotz kleinerer Verständnisschwierigkeiten sogar eine deutsch-französische Freundschaft an. Am Pool schien es, als wenn immer noch Love in the air wäre. Wir bleiben neugierig und gespannt. Mich (Doro) hat bis dato noch keiner um Übersetzungsunterstützung gebeten. Mal abwarten…
Der Spruch des Tages wird uns Teamer und auch die Kinder noch eine längere Zeit begleiten: „Am Ende erinnern wir uns nicht an die Anzahl der Tage, sondern an die Augenblicke, die sie besonders gemacht haben.“
Morgen ist unser letzter Tag hier in St. Just d’Ardèche und wir sind alle ein bisschen wehmütig und denken schon jetzt an das nächste Jahr.
Ein heißer Tag mit nahezu 36 Grad…Perfektes Wetter für die Lagerstafette. Hier können unsere Kinder Teamfähigkeit beweisen: An 11 Stationen rund um unseren Campingplatz müssen die Kinder Aufgaben bewältigen. Ein gutes Team hat größere Erfolge.
Es handelt sich dabei um sportliche Aufgaben, Geschicklichkeitsparcoure und Denk- und Merkfähigkeitsspiele.
Die Kinder laufen in ihren Gruppen. Ich (Doro) habe mit Ilona zusammen die Station „Teamer malen“ gemanagt. Ich kann euch sagen, dass da einige sehr schöne Bilder entstanden sind. Die Kinder waren dieses Jahr wirklich vorbildliche Stafettenteilnehmer. Alles lief sehr geschmeidig. Die Lagerleitung war begeistert.
Die Gruppen, die im Lager eintrafen wurden mit leckerem Essen versorgt. Es gab Currywurst mit Fritten und die Kinder haben teilweise mehrmals gegessen. Alles in Allem haben die Kinder an diesem ereignisreichen Tag sehr viel Spaß gehabt. Prämiert werden die Winning Teams am Tag des Lagerabends am Freitag.Am Nachmittag haben wir spontan „Extremschwimmen“ angeboten. Hier gehen die Kinder zuerst flussaufwärts und steigen in die Ardèche ein, um sich dann bis zum Lager treiben zu lassen. Natürlich tragen die Kinder dabei Schwimmwesten und können sich so ganz entspannt von der Strömung tragen lassen. Leider gab es heute nur wenig Strömung, so dass stellenweise schwimmen erforderlich war, sonst wären die Kinder jetzt noch unterwegs gewesen. Aber alle haben diese abenteuerlich Aktivität super gemeistert und sofort nach einem neuen Termin gefragt. Ich hörte, dass es am Freitag noch mal angeboten wird. Mit von der Partie waren Hagen und Mike mit ihren Boys und einige Mädels aus den Gruppen Sina, Lena, Jacky und Vanessa.
Heute Abend bietet Rani Traumfänger basteln an. Ilona höre ich gerade die Anleitung zum Bingo erklären. Es sitzen schon viele Kinder bei ihr im großen Esszelt.
Bonzo wird heute mit einer großen Truppe auf Nachtwanderung gehen. Der Mond scheint heute sehr hell, damit die wunderschöne Atmosphäre im Canyon noch besonderer wird. Man munkelt, dass sie vielleicht sogar im Mondlicht schwimmen gehen werden.
Ach, übrigens der Spruch des Tages lautete heute: „Du kannst nur gewinnen, wenn dein Mut zu siegen größer ist als deine Angst vor dem Verlieren.“
….und keine Sorge, heute gab es für die Hungrigen noch einmal Nachschlag von heute Mittag.
Heute am sehr frühen Morgen haben sich unsere Fahrer Gerd und Volker mit unseren Kanus auf den Weg nach Vallon-Pont-d’Arc gemacht. Die große Kanutour eignet sich nur für wirklich sichere Kanufahrer. Es sind mehr als 30 km Strecke und es gibt so einige Spezialstellen, die sich nur für geübte Kanuten eignen. Von daher sind heute Morgen nur die wirklich geeigneten Kinder losgefahren. In diesem Jahr waren das tatsächlich nicht ganz so viele. Mitgefahren sind Felix B., Felix F., Fabian B., Arno und Kilyan. Begleitet wurden sie von Mike, Sina, Jacky und Fahrerin Mia.
Gegen 16 Uhr kehrte die Truppe zurück. Sie berichtete, dass sie ordentlich Gegenwind hatte. Der ein oder andere soll auch gekentert sein. Da die Ardèche in diesem Jahr recht wenig Wasser führt, gab es einige Stellen, an denen die Kanuten aufgesetzt sind. Alles in allem sind aber alle zufrieden in Saint-Martin-d’Ardèche angekommen.
Von Saint-Martin aus wurden die Kanus entgegengenommen. Die kleine Kanutour beginnt in Saint-Martin und endet hier in Saint-Just. Übernommen haben die Boote Hagen mit Oleksii und Manuel. Hagen meinte, er habe die kleinen Männer gefahren und als Chauffeur fungiert, da die kleinen Arme noch nicht ganz so viel Kraft haben.
Diana und Marlene hatten das Pech, dass ihr Kanu nicht ganz dicht war und nach und nach Wasser hineinlief. Das Kanu wurde immer schwerfälliger und zunächst dachte der Rest der Kanuten, es läge an den noch ausbaufähigen Fahrkünsten der Mädchen. Erst später bemerkte man, dass das Kanu durch das eingedrungene Wasser viel zu schwer geworden war, um es vernünftig steuern zu können.
Kreativkünstlerin Rani, Sportanimateurin Inken und Besucherin Mine fuhren ebenfalls die kleine Kanutour mit. Die Kanuten kehrten erst kurz vor dem Abendessen ins Lager zurück.
Mikes Jungs und Sinas Gruppe wollten heute kein Kanu fahren und blieben deshalb im Lager. Sven nahm die Jungs mit zum Lidl und anschließend sah ich sie am Campingplatzstrand und am Pool. Sinas Gruppe fuhr am Morgen mit mir (Doro) mit den Fahrrädern zum Lidl nach Pont-Saint-Esprit. Am Nachmittag begleitete ich die Gruppe an den Campingplatzstrand. Alessio und Emilia gingen etwas früher, weil sie am Nachmittagsangebot Bogenschießen teilnahmen.
Die Gruppen von Vanessa, Lena und Jonas begaben sich heute auf die Cascadentour. Die kleinen Mädels waren zwischendurch etwas jammerig, aber am Ende war der Anblick des klaren, kalten Wassers so einladend, dass sie die Strapazen der etwa acht Kilometer langen Wanderung schnell vergessen hatten. Fast alle Kinder sprangen von den Klippen in das kühle Nass und vertrieben sich die Zeit im Wasser.
Die Kreativ-Lena-Ladies hatten Stifte zum Bemalen von Steinen mit auf die Wanderung genommen und Lena erhielt von den Mädchen einige liebevoll bemalte und beschriftete Steine als Erinnerung.
Heute gab es zum Abendessen Spaghetti Bolognese mit einem Hauch Provence. Bonzo nennt die Sauce, die er mit Kräutern der Provence verfeinert, auch gerne „provenzalische Sauce“. Die Kinder hatten nach den Touren ordentlich Hunger und am Ende blieb nur ein kleiner Rest übrig.
Oskar und Jan aus Mikes Gruppe boten heute unserer fleißigen Ilona an, die Herstellung des Popcorns für die heutige Kinonacht zu übernehmen. Sie hatten sich den Spruch des Tages wohl auf die Fahne geschrieben: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Die Kinonacht ist bereits in Vorbereitung. Und ich spoilere schon einmal: Gezeigt werden Fack ju Göhte 2 und Kindsköpfe 2.
Während ich diesen Blog schreibe, höre ich gerade, wie Inken beim Völkerball pfeift. Die Kinder können gar nicht genug davon bekommen. Rani sitzt mir gegenüber und gestaltet mit einigen Kindern noch einmal Postkarten. Das wurde ausdrücklich noch einmal gewünscht.
Morgen ist Staffettentag. Lea aus Lenas Gruppe sitzt gerade neben mir und freut sich schon riesig darauf.
Der Morgen startete mit einem etwas längeren Morgenappell…Betty berichtete bereits von der Premierung des Sternenlaufs und der besten Zeugnisse.
Unser Spruch des Tages lautete: „Jeder Tag ist eine leere Seite – entscheidet selbst, welche Geschichte ihr darauf schreibt.“ Heute stand St. Martin d’Ardèche als Überschrift auf der Seite: Gruppe Jonas machten einen kurzen Abstecher auf den sonntäglichen Markt dort. Sie kauften sich Salami. Die Salami, die es hier gibt, ist besonders und eignet sich gut für einen netten Strandausflug. Jonas‘ Gruppe vertilgten am Stadtstrand von St. Martin d’Ardèche die leckere Spezialität und hatten Wasserspaß. Irgendwie war am Morgen das Flusswasser noch ein bisschen kühl und Lenas girls, die auch am Strand waren, bibberten zunächst etwas, aber dann wurde es wärmer und sie waren alle im Wasser. Anschließend waren sie noch am Pool und am Nachmittag nahmen die kreativen girls an Ranis Bastelangebot teil. Sie bastelten Filz-Schlüsselanhänger. Auch Josy und Lisa aus Gruppe Sina sowie Jan aus Gruppe Mike bastelten mit. Ich hörte das einer derer Väter bald Geburtstag hat… ;-). Lenas ladies spielten im Anschluss das Kartenspiel „Flaschen drehen“. Ich hörte die Mädchen lachen und es machte den Eindruck, als wenn sie sich ordentlich amüsiert hätten dabei.
Markus ging mit seinen Jungs an den Strand. Sie nahmen im Anschluss ein Mittagessen im Dorf ein…Ratet, was es gab…… natürlich Americains. Ich schätze mal, dass man nach dem Verzehr dieses dekadenten Essens drei Stunden schwimmen müsste, bis die Kalorien wieder verbraucht sind. Aber sie waren ja vorher schon schwimmen. 🙂
Mike war mit seinen Jungs ebenfalls am Strand. Sie mieteten sich ein Tretboot mit Rutsche und bemühten sich, nicht zu kentern. Ich sah sie in der Ferne schippern.
Vanessa, Sven, Mine und ich (Doro) gingen über den Markt. Begleitet wurden wir von Oleksii, Manuel und Vicky. Oleksii hat sich eine flotte schnelle Brille gekauft.
Diese Brillen sind bei unseren Kindern schon ein paar Jahre lang sehr angesagt und Oleksii sieht richtig cool aus damit. Die anderen girls von Vanessa gingen mit den anderen direkt an den Strand. Als dann die ganze Gruppe komplett war, übte Vanessas Gruppe für die Stafette schon einmal die Pyramide. Fotos von der Pyramide möchte ich hier noch nicht vorweg nehmen, denn die Stafette findet erst in der kommenden Woche statt.
Hagen, war mit Sijan zunächst einmal alleine am Strand. Die anderen kamen nach dem Marktbesuch und einem Drink im Café nach und die kleinen Männer mieteten sich auch ein Tretboot. Ich hörte, dass Mike Jungs, erfolglos versuchten das Boot der kleinen Männer zu kentern. Im Anschluss spielte Hagen mit den Kindern noch eine Runde Karten.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel, Püree und Erben und Möhren. Na klar, an einem Sonntag gibt es auch im Zeltlager ein Sonntagsessen. Gerade bietet Inken Fußball an und ich höre hier auf dem Platz tatsächlich nicht so viele Kinderstimmen. Ich denke mal, es sind einige Kinder beim Fußballangebot.
Wir starteten den Tag mit zwei Geburtstagen. Tim aus Gruppe Jonas ist heute 14 Jahre geworden. Außerdem graturlieren wir Edith herzlich- sie feiert heute ihren 60sten Geburtstag.
Samstag ist schon seit je her der Tag des Marktes. Im benachbarten Ort Pont St. Esprit findet jeden Samstag ein provenzalischer Markt statt. Circa 200 Ausstellen bieten dort Ihre Ware an. Der Markt gehört zu den beliebtesten und lebendigsten Märkten der Region. Wir sind mit allen Kindern dort gewesen und ich sah das ein oder andere Souvenir bei den Kindern.
Gegen 14 Uhr waren alle Kinder wieder im Lager. Die Wettervorhersage sagte für den Nachmittag Regen an. Mikes Gruppe hatte um das Zelt herum einen Graben gestaltet. Sie versuchten Ihre Dienstleistung an andere Zelte zu verkaufen, jedoch haben sie am Ende nichts verdienen können. Vielleicht hatten sie sich auch den Spruch des Tages auf die Fahne geschrieben: „Hab keine Angst vor schwierigen Aufgaben. Traut euch einfach den ersten Schritt und ihr werdet sehen, wie leicht es ist.“ Offensichtlich fiel es Mikes Jungs leicht…;-)
Wir gingen also, statt Gräben um die Zelte zu ziehen, sicherheitshalber mit allen Kindern zur Rezeption und nahmen Entertainmentmaterial mit. Ich selber (Doro) habe zusammen mit Rani und den Kindern Steine bemalt.
Die Kinder haben die Steine echt sehr schön gestaltet. Gesammelt hatten sie die Steine selber bei den Ausflügen der letzten Woche.
Außerdem haben die Kinder Dart gespielt, Skyjo und Imposter. Ich sah auch, wie es einen Contest im Armdrücken gab. Ins Finale kamen Fahrer Mike und Gruppenleiter Hagen.
Aber Lian hatte auch ganz schön Power und auch Emilia hat sich gut geschlagen. Schlussendlich hat es gar nicht lange geregnet und vor dem Abendbrot war es dann bei uns sehr drückend.
Zum Abendbrot gab es einen provenzalischen Gemüseeintopf.
Nachher wird noch einmal auf dringenden Wunsch der Kinder Völkerball gespielt. Mia bietet gleich noch Bänder knüpfen an. Schon im letzten Jahr war dies sehr beliebt bei den Kindern und wie ich hörte, gibt es heute auch ein Tutorial für Fortgeschrittene von Mia.
Gruppe Jonas ließen heute das Abendessen aus und gingen zu Ehren Tim Burger und Pommes essen. Ich hörte, es war sehr lecker!
Heute ganz früh am Morgen brach fast das ganze Lager nach Avignon auf. Schon um 6:30 Uhr machten sich unsere Fahrer mit den Kindern nebst Leitern sowie Rani, Anna und Inken auf den Weg in diese schöne südfranzösische Großstadt.
Der Morgenappell fand in Avignon statt und läutete dem Spruch des Tages den Kulturtrip ein:
„Du kannst heute etwas schaffen, worauf du morgen stolz sein wirst.“
In diesem Jahr zieht das berühmte Festival d’Avignon zu seiner historischen 80. Jubiläumsaufgabe Besucher aus aller Welt an. Das Programm bietet ein breites Spektrum von zeitgenössischem Theater und Tanz bis hin zu Lesungen und experimentellen Performances. Ich hörte, dass in den Straßen viel los war und die Künstler Werbung machten. Die Veranstaltungen finden aufgrund der Hitze erst in den Nachmittags- und Abendstunden statt.
Die kleinen Männer von Hagen sind heute hier im Lager geblieben. Hagen, Manuel und Oleksii haben sich die Räder geschnappt und sind an den Strand von St. Martin d’Ardèche gefahren. Hagen erzählte, dass die zwei Jungs vorbildlich gefahren sind. Sian weilte am Vormittag am Pool und hatte Wasserspaß mit den großen Jungs aus Markus‘ Gruppe, die auch im Lager geblieben sind. Später fuhr mit Markus und Besucherin Mine und einigen Kindern mit den Rädern zum Lidl, um die Vorräte aufzustocken.
Bonzo mimt bei dem Avignon-Ausflug immer den Stadtführer. Er hat sich mit den Jahren ein immenses Wissen über die Highlights der Provence angeeignet und gibt dies mit Freude an die Kinder und Interessierten weiter. Begonnen hat die Führung am Papstpalast (Palais des Papes), dem größten gotischen Gebäude des Mittelalters weltweit, seit 1995 zählt der Palais des Papes zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im 14. Jahrhundert diente die riesige Festung als Residenz für insgesamt neun Päpste. Es schadet also nicht, wenn man das imposante Gebäude einmal gesehen hat.
Anschließend ging es weiter zum Rocher de Doms. Es handelt sich hier um einen Stadtpark, ähnlich einem englischen Garten und auf einem Hügel gelegen. Im letzten Jahr war der Park wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Umso mehr freute sich Bonzo, dass in diesem Jahr der Zugang wieder möglich war, denn man hat von dort aus einen wunderbaren Blick auf die weltberühmte Brücke von Avignon, dem Wahrzeichen der provenzalischen Stadt. Bonzo informierte nebenbei die Kinder über die zu findenden Baustile der Stadt Avignon und erklärte die Unterschiede. Rathaus und Theater von Avignon sind im neoklassizistischem Stil erbaut, erkennbar an den sehr symmetrischen Formen, typisch für das 18. und das frühe 19. Jahrhundert.
In den alten Gassen des historischen Zentrums gibt es viele schöne Fotomotive und Bonzo erzählte, dass viele Fotos geschossen wurden. Einige Kinder haben weite Wege zurückgelegt und gelangten bis zu den Mühlengräben an den historischen Stadtmauern.
Unsere Kinder besichtigen bei diesem Ausflug auch gerne einmal eine Filiale eines weltberühmten Restaurants. Zwar kein Weltkulturerbe, aber dennoch sehr beliebt und im Volksmund Mäcces genannt ;-). Sina erzählte, dass ihre Ladies diese Filiale auch entdeckt hatten und sich dort für einen anschließenden Shoppingbummel stärkten. Die kleinen Ladies aus Vanessas Gruppe haben sich ebenso in den Shops umgeschaut und das ein oder andere eingekauft.
Die Mädchen von Jacky machten die Kosmetikabteilungen der Geschäfte unsicher und sind nun alle mit Lipgloss versorgt.
Jonas boys schlenderten noch eine Weile durch das Zentrum und machten es sich in einem Café gemütlich.
Gegen 15 Uhr kam die Reisegruppe zurück. Viele gingen noch mal zum Pool und kühlten sich ab. In Avignon muss es sehr heiß gewesen sein und genau deshalb sind wir morgens auch so früh abgefahren.
Inken bot um 16:30 Uhr wieder Völkerball an. Es waren wieder viele Kinder dabei.
Am Abend servierte das Küchenteam Bonzos legendäre Xabi Alonso Pfanne. Es handelt sich hierbei um eine bunte Gemüsepfanne mit Hähnchen und dem baskischen Gewürz Piment d’espelette.
„Du musst nicht perfekt sein, um Großes zu erreichen. Du musst nur den Mut haben, anzufangen.“
Heute hatten wir unseren ersten Chill-Lagertag. Alle Kinder sind auf dem Platz geblieben und es wurde, wie im 5-Sterne Club, ein anständiges Animationsprogramm angeboten. Wir Teamer starteten den Tag mit einem Teambuilding. Bernd, ein Freund des Zeltlagers, den wir hier vor einigen Jahren kennengelernt haben, hat heute morgen um 10 Uhr eine Stunde Teambuildingspiele gemacht. Und….was soll ich Euch sagen, er war schier begeistert, dass wir so toll zusammengearbeitet haben und hat uns sehr gelobt. Wir sind also sogar bewiesenermaßen ein Top-Team. On Top hatten wir ein Teamfotoshooting. Ihr findet die Bilder auf unserer Homepage unter „Unser Team“.
Unser heutiges Animationsprogramm:
Trampolin, Batiken, Völkerball, Postkarten gestalten und Perlenarmbänder basteln.
Bei allen Events gab es eine rege Teilnahme. Völkerball ist hier seeeehr beliebt. Es waren sehr viele Kinder mit dabei und alle hatten großen Spaß.
Vanessa bot wieder ihr alljährliches Batiken an. Auf der Wäscheleine sehe ich 21 farbenfroh gestaltete Shirts und sogar ein wirklich individuelles Kleid, denn das hatte Marie auch noch selber genäht. Sehr stylish!
Die großen Mädels von Jacky sind Perlenarmbänderprofis. So gesellten sich die Neulinge dazu und Jackys Mädels unterstützen sie dabei. Jo-Jo hat mir ein kleines sehr süßes Krokodil gemacht und es ziert nun meine Tasche, könnte fast von L..oste sein. Zudem erhielt ich von Maria ein Armband mit meinen Namen. Ich habe mich sehr gefreut.
Rani bot ‚Postkarten gestalten‘ an. Ich habe dabei unterstützt und ich kann Euch sagen, die Souvenirläden können einpacken, weil unsere Kinder wirklich wunderschöne Exemplare gestaltet haben. Die Kinder wollen die Karten an ihre Eltern versenden. Ihr könnt Euch freuen. Ich muss sagen, dass Lenas Ladies hierbei besonders engagiert sind. Sie sind bei jedem Kreativ-Angebot dabei und ich hörte, dass sie es toll finden, dass wir dieses Jahr soviel anbieten.
Inken bot Trampolin an. Hier waren es drei Teilnehmer. Jonas, Lucy und Jana haben von Inken so einige Specialsachen gelernt, was ich mir dieser Tage unbedingt einmal anschauen muss.
Mike hat heute mit seinen Jungs am Vormittag einen Ausflug zum Lidl gemacht. Ich denke, unter anderem, haben sie ihren Oasis Vorrat aufgefüllt. Oasis ist für Erwachsenengeschmack quietschesüß, aber die Kinder lieben diesen Zuckertrank sehr.
Hagen war mit seinen kleinen Männern mit den Kanus auf der Ardèche. Er sagte, im Moment eignen sie sich als gute Mitfahrer. Selber ein Kanu zu bewältigen ist bei den 8-9 Jährigen noch ein bisschen schwierig.
Gerade findet Beachvolleyball statt. Das Volleyballfeld ist nicht in meiner Sichtweite, von daher kann ich nichts Konkretes dazu berichten, weil ich ja gerade schreibe.
Zum Abendessen gab es Gyros, Krautsalat, Reis und Zaziki. Die Vampire bleiben uns nach dem Knoblauchgenuss definitiv fern 😉
Gleich findet an der Rezeption eine kleine Party statt. Es spielt eine Band und ich denke, wenn ich gleich gucken gehe, dann schwingen so einige unserer Kinder das Tanzbein.
Huhu, heute erstatte, ich, Doro, mal Bericht aus der sonnigen Provence. Mein Job ist hier dolmetschen, wo es nötig ist. Da es nicht immer was zu dolmetschen gibt unterstütze ich Betty beim Lagertagebuch und helfe Rani bei den Bastelaktionen.
Heute windet es sehr, tatsächlich interessanterweise nur in den oberen Luftschichten: Das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln hört sich ein wenig wie Meeresrauschen an und übertönt fast die singenden Zikaden. Es ist nach wie vor heiß. Es wurden 32 Grad gemessen.
Einige Gruppen haben sich heute morgen um 8 Uhr auf den Weg in die Toulourenc Schlucht gemacht. Mit dabei sind Gruppe Vanessa begleitet von Fahrer Sven, Gruppe Hagen begleitet von Sportanimateurin Inken und Kreativanimateurin Rani sowie die Gruppen Jonas und Markus. Die Toulourenc Schlucht liegt etwa 90 min entfernt von unserem Lager in St. Just zwischen den Baronnies Provencales und dem Mont Ventoux, dem höchsten Berg der Provence. Beeindruckend ist das glasklare Wasser durch das man bei dieser Tour wandert. Zu Beginn der Tour ist das Wasser zunächst flach.
Die Kinder machen an einer Brücke Pause, unsere Fahrer Volker, Mia, Helmut und Gerd versorgen die Kinder hier mit Essen. Der zweite Teil der Tour ist etwas abenteuerlicher. Es gibt viel zu klettern und es gibt Stellen, die man durchschwimmen muss. Das Wasser ist herrlich kühl und erfrischend.
Wir lieben alle diese Tour und für die Kinder ist es ein unvergessliches Erlebnis. Und auch in diesem Jahr war die Tour wieder ein voller Erfolg. O-Ton Hagen, der die kleinsten Jungs managt: „Bombe, auch die Kleinsten haben die gesamte Tour geschafft.“ Vanessa fand den Zusammenhalt der Kinder phänomenal. Die Großen haben den Kleinen geholfen und die Kleinen den Großen. Sie haben auf der Tour sogar einen Baby-Skorpion gesichtet. Auch Jonas und Markus kommentierten den Verlauf der Tour mit „Einfach toll, wie es gelaufen ist“
Am Morgen gab es den Morgenappell von Krankenschwester und Multitalent Ilona. Sie berichtete, dass es heute Putengeschnetzeltes mit provenzalischem Gemüse und Kartoffeln gibt. Ja… und was soll ich Euch sagen, Gourmetrestaurant „Bonzo“ hat dienstags Ruhetag und vorhin habe ich ihn ganz gechillt am Pool weilen gesehen. Unser Küchenteam besteht nämlich heute aus Stromberg und Isabell, die uns immer wieder hier in Frankreich mit ihren Kochkünsten unterstützen, so dass Bonzo auch einmal keinen Kochlöffel schwingen muss. Und was soll ich euch sagen…lecker war es.
Die Gruppen Jacky, Sina und Lena haben sich heute morgen nach dem Frühstück auf den Weg gemacht.
Es stand die Kräutertour auf dem Programm. Sie haben die „blaue Route“ gewählt. Das ist die mittelschwere Variante. Alles haben die Tour gut geschafft. Lenas girls haben kräftig Kräuter gesammelt, so dass die Mamas und Papas sich auf echte Bio-Kräuter freuen können. Auch Steine wurden gesammelt, die die Kinder hier kreativ gestalten werden. Die Tour endete mit einer ausgiebigen Schwimmpause am Bärenstrand. Alle waren happy und berichteten, dass es ein sehr schöner Tag gewesen sei.
Mike hat heute morgen mit seine Jungs Lenkdrachen steigen lassen. Wie ja schon erwähnt war der Wind dafür heute wie gemacht. Es gab leider ein paar Kollisionen mit den Bäumen, aber die Herausforderung war der eigentliche Spaß.
Im Anschluss war die Miketruppe auf der kleinen Kanutour. Es gibt bei dem ein oder anderen da noch Förderbedarf. Maurice qualifiziert sich langsam aber sicher für die Teilnahme an der großen Kanutour. Zum Ende hin machten sie eine schicke Schwimmpause und ließen sich mit Schwimmwesten vom Fluß etwas treiben.
Gerade läuft die Vorbereitung für unsere erste Kinonacht. Die Kinder bringen ihre Feldbetten vor die Zelte und können unter freiem Himmel auf einer großen Leinwand einen Film schauen, natürlich FSK 6, damit alle Kinder mitgucken können. Ilona hat Popcorn zubereitet, so dass ein echtes Kinofeeling entstehen kann. Jan und Jannis haben ihr dabei toll geholfen.
Die Kinder können selber entscheiden, ob sie nach dem Filmspektakel die Nacht dann draußen verbringen wollen oder in die Zelte gehen, um zu schlafen. Ich empfehle draußen zu schlafen und die Augen mal gen Himmel zu richten, denn so einen Sternenhimmel kennen wir in Deutschland nicht.
Lenas kleine Ladies hatten gestern schon mit der Gestaltung von individuellen Turnbeuteln begonnen, die sie heute fertig stellen wollen.
Morgen haben wir einen Lagertag, es wird da so Einiges Kreatives und Sportliches an Animation angeboten werden… Aber davon berichten wir morgen.