Heute am sehr frühen Morgen haben sich unsere Fahrer Gerd und Volker mit unseren Kanus auf den Weg nach Vallon-Pont-d’Arc gemacht. Die große Kanutour eignet sich nur für wirklich sichere Kanufahrer. Es sind mehr als 30 km Strecke und es gibt so einige Spezialstellen, die sich nur für geübte Kanuten eignen. Von daher sind heute Morgen nur die wirklich geeigneten Kinder losgefahren. In diesem Jahr waren das tatsächlich nicht ganz so viele. Mitgefahren sind Felix B., Felix F., Fabian B., Arno und Kilyan. Begleitet wurden sie von Mike, Sina, Jacky und Fahrerin Mia.

Gegen 16 Uhr kehrte die Truppe zurück. Sie berichtete, dass sie ordentlich Gegenwind hatte. Der ein oder andere soll auch gekentert sein. Da die Ardèche in diesem Jahr recht wenig Wasser führt, gab es einige Stellen, an denen die Kanuten aufgesetzt sind. Alles in allem sind aber alle zufrieden in Saint-Martin-d’Ardèche angekommen.
Von Saint-Martin aus wurden die Kanus entgegengenommen. Die kleine Kanutour beginnt in Saint-Martin und endet hier in Saint-Just. Übernommen haben die Boote Hagen mit Oleksii und Manuel. Hagen meinte, er habe die kleinen Männer gefahren und als Chauffeur fungiert, da die kleinen Arme noch nicht ganz so viel Kraft haben.
Diana und Marlene hatten das Pech, dass ihr Kanu nicht ganz dicht war und nach und nach Wasser hineinlief. Das Kanu wurde immer schwerfälliger und zunächst dachte der Rest der Kanuten, es läge an den noch ausbaufähigen Fahrkünsten der Mädchen. Erst später bemerkte man, dass das Kanu durch das eingedrungene Wasser viel zu schwer geworden war, um es vernünftig steuern zu können.
Kreativkünstlerin Rani, Sportanimateurin Inken und Besucherin Mine fuhren ebenfalls die kleine Kanutour mit. Die Kanuten kehrten erst kurz vor dem Abendessen ins Lager zurück.

Mikes Jungs und Sinas Gruppe wollten heute kein Kanu fahren und blieben deshalb im Lager. Sven nahm die Jungs mit zum Lidl und anschließend sah ich sie am Campingplatzstrand und am Pool. Sinas Gruppe fuhr am Morgen mit mir (Doro) mit den Fahrrädern zum Lidl nach Pont-Saint-Esprit. Am Nachmittag begleitete ich die Gruppe an den Campingplatzstrand. Alessio und Emilia gingen etwas früher, weil sie am Nachmittagsangebot Bogenschießen teilnahmen.
Die Gruppen von Vanessa, Lena und Jonas begaben sich heute auf die Cascadentour. Die kleinen Mädels waren zwischendurch etwas jammerig, aber am Ende war der Anblick des klaren, kalten Wassers so einladend, dass sie die Strapazen der etwa acht Kilometer langen Wanderung schnell vergessen hatten. Fast alle Kinder sprangen von den Klippen in das kühle Nass und vertrieben sich die Zeit im Wasser.

Die Kreativ-Lena-Ladies hatten Stifte zum Bemalen von Steinen mit auf die Wanderung genommen und Lena erhielt von den Mädchen einige liebevoll bemalte und beschriftete Steine als Erinnerung.

Heute gab es zum Abendessen Spaghetti Bolognese mit einem Hauch Provence. Bonzo nennt die Sauce, die er mit Kräutern der Provence verfeinert, auch gerne „provenzalische Sauce“. Die Kinder hatten nach den Touren ordentlich Hunger und am Ende blieb nur ein kleiner Rest übrig.
Oskar und Jan aus Mikes Gruppe boten heute unserer fleißigen Ilona an, die Herstellung des Popcorns für die heutige Kinonacht zu übernehmen. Sie hatten sich den Spruch des Tages wohl auf die Fahne geschrieben: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Die Kinonacht ist bereits in Vorbereitung. Und ich spoilere schon einmal: Gezeigt werden Fack ju Göhte 2 und Kindsköpfe 2.
Während ich diesen Blog schreibe, höre ich gerade, wie Inken beim Völkerball pfeift. Die Kinder können gar nicht genug davon bekommen. Rani sitzt mir gegenüber und gestaltet mit einigen Kindern noch einmal Postkarten. Das wurde ausdrücklich noch einmal gewünscht.
Morgen ist Staffettentag. Lea aus Lenas Gruppe sitzt gerade neben mir und freut sich schon riesig darauf.

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