Sonntag, 3. August 2025

Höhlenabenteuer, Paddel-Chaos und ganz viel Teamgeist

Heute stand eine ganz besondere Tour auf dem Programm. Die Gruppe fuhr mit den Kleinbussen durch den atemberaubenden Canyon der Ardèche zum berühmten Pont d’Arc. Wer hier ist, sollte den Canyon einmal von oben gesehen, durchwandert und per Kanu durchpaddelt haben – das gehört einfach dazu. Der Weg dorthin schlängelt sich in unzähligen Serpentinen durch die Landschaft. Unsere geübten Fahrerinnen und Fahrer hatten gut zu tun, meisterten aber jede Kurve mit einem Lächeln. Ein weiteres Lächeln überzog die Gesichter, als die Autos stoppen mussten, damit eine wilde Ziegenherde ihren Weg fortsetzen konnte. So was findet man in Deutschland nicht.

An einigen Aussichtspunkten konnten wir einfach nicht vorbeifahren – da muss man halten. Der Blick in die Schlucht, auf das wilde Wasser der Ardèche, eingerahmt von Felsen und Wald – unbeschreiblich schön.

Bei der Höhle angekommen, ging es erstmal steil bergauf. Und wer war natürlich vorneweg? Volker! Unser dienstältester Teamer, wie immer mit flottem Schritt und scheinbar ohne eine Spur von Anstrengung. Da kann man nur staunen. Aber keine Sorge – auch der Rest der Gruppe kam gut oben an.

Die Höhle selbst ist nicht touristisch erschlossen. Der Eingang wurde uns vor Jahren von einem Einheimischen gezeigt.

Dort ist es angenehm kühl – bei den Temperaturen draußen eine willkommene Erfrischung. Die Kinder waren begeistert. Vorsicht war trotzdem geboten: Die Großen mussten gut aufpassen, dass sie sich nicht den Kopf stoßen.

Für viele war es das erste Mal, eine „echte“ Höhle zu betreten. Dabei lernten sie auch etwas: Stalagmiten wachsen von unten, Stalaktiten hängen von oben. Wenn man im Zeltlager gut aufpasst, kann man eben auch eine Menge lernen – ganz nebenbei.

Zurück im Lager hatten die Mädels ihren Termin bei Bernd, unserem Bogenschieß- und Teambuilding-Experten. Sie meisterten dieselben Aufgaben wie die Jungs am Vortag – und wuchsen dabei nochmal richtig zusammen. Schön zu sehen, wie viel Vertrauen und Zusammenhalt in der Gruppe gewachsen ist.

Die Jungengruppe wagte sich derweil an ihre Übungstour auf der Ardèche.

Ganz ehrlich: Das lief noch ausbaufähig. Die Regeln wurden großzügig interpretiert, was dazu führte, dass die Tour vorzeitig abgebrochen werden musste. Aber: Spaß hatten sie trotzdem – und das zählt ja auch. Ein Team schaffte es tatsächlich, dreimal an derselben Stelle zu kentern. Das muss man erstmal schaffen!

Nach den vielen Aktivitäten war der Pool wieder der beliebteste Ort des Nachmittags. Chillen, Abkühlen, Planschen – Ferien wie sie sein sollen.

Zum Abendessen gab es heute Schnitzel, Kartoffelpüree und Erbsen mit Möhren. Die Begeisterung war groß, die Teller schnell leer – und der Nachschub wurde reichlich geordert. Natürlich wie immer mit der Wahl zwischen Schweine- und Putenfleisch.

Und endlich – Mäc ist zurück! Am Nachmittag hat er wie es sich für einen Sonntag gehört wieder für leckeren Kuchen gesorgt.

Nach dem Abendessen wurde ein Klassiker neu entdeckt: Verstecken! Alle machten mit, egal ob klein oder groß – und hatten dabei richtig viel Spaß. Manchmal sind die einfachen Dinge die besten.

Zum Schluss hieß es dann Abschied nehmen: Die Familie Balduan ist heute abgereist. Sie haben die Zeit sichtlich genossen, waren bei allen Touren mit dabei und sind ein echtes Stück Lagerfamilie geworden. Wir freuen uns sehr, dass sie da waren – und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder!

Kommentare

Schreibe einen Kommentar